Grunderwerbsteuer nach Bundesland

Die Grunderwerbsteuer ist die einzige Kaufnebenkostenposition, die vom Bundesland abhängt. Die Sätze reichen von 3,5 % bis 6,5 % — auf 400.000 € Kaufpreis ein Unterschied von mehreren tausend Euro, den keine Bank finanziert.

BundeslandSatzauf 400.000 €seit
Bayern3,5 %14.000 €1997
Baden-Württemberg5,0 %20.000 €2011
Niedersachsen5,0 %20.000 €2014
Rheinland-Pfalz5,0 %20.000 €2012
Sachsen-Anhalt5,0 %20.000 €2012
Thüringen5,0 %20.000 €2024
Bremen5,5 %22.000 €2025
Hamburg5,5 %22.000 €2023
Sachsen5,5 %22.000 €2023
Berlin6,0 %24.000 €2014
Hessen6,0 %24.000 €2014
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %24.000 €2019
Brandenburg6,5 %26.000 €2015
Nordrhein-Westfalen6,5 %26.000 €2015
Saarland6,5 %26.000 €2015
Schleswig-Holstein6,5 %26.000 €2014

Sortiert nach Satz, günstigste zuerst. „Seit" ist das Jahr, in dem der aktuelle Satz in Kraft trat. Stand: Juli 2026; maßgeblich ist das Grunderwerbsteuersatzgesetz des jeweiligen Landes.

Alle 16 Sätze und Stichtage geprüft am 27. Juli 2026. Diese Tabelle als JSON

Was die Grunderwerbsteuer ist

Sie fällt einmalig beim Eigentumsübergang an und wird vom Finanzamt nach dem Kaufvertrag festgesetzt. Ohne die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts wird der Käufer nicht ins Grundbuch eingetragen — bezahlt werden muss sie also in jedem Fall, und zwar aus Eigenkapital.

Der Satz allein sagt nichts über die Rendite. Ein Bundesland mit niedrigem Satz kann teure Kaufpreise und schwache Mieten haben; die Steuer ist ein einmaliger Aufschlag von wenigen Prozent, während Kaufpreisniveau und Miete die Rendite über Jahrzehnte bestimmen.

Rechne deinen Fall

Im Rechner wählst du das Bundesland, und der Satz wird übernommen. Kaufpreis, Miete und Zins eintragen, und du siehst Cashflow, AfA und Rendite über 40 Jahre — ohne Anmeldung.

Zum Immobilien-Rechner

Weiterlesen